GESCHICHTE


Wie alles begann:

Es kann davon ausgegangen werden, dass es die Römer waren, die zunächst mit dem Weinhandel an der Donau begannen und später als erste den Weinbau betrieben. Nachweislich war es der römische Kaiser Probus (276 - 282), der den Weinbau an die Donau brachte und sich zu dieser Zeit auch ausbreitete.

Später, so gegen des 7. Jhr. gingen die besten Weinberge durch Schenkungen in den Besitz der Klöster über und somit kann 1171 im Kloster Kaisheim in unserer Region das erste Weingut nachgewiesen werden.

Als dann 1507 das Herzogtum Neuburg gegründet wurde, legten die Herzöge in den östlichen Hängen in Ried und dem Herrleinberg Weingärten an.

Bittenbrunn-Laisacker besaß herzöglich-neuburgische Weinberge nachweislich bis 1770, wo zu dieser Zeit Weinberge bereits weitgehend in privater Hand waren und das Kelterhaus auch schon abgetragen wurde.

(Text: Suse Rieß, Quelle: Neuburger Kollektaneenblatt)

1991 begann ich wieder mit dem Weinbau in Neuburg, den ich heute auf einer Fläche von
100
qm Keltertrauben der Sorte Müller-Thurgau und Regent und 240 Tafeltrauben, hauptsächlich der Sorte Muskat bleu ausgeweitet habe.

Im Versuchsanbau stehen über 20 verschiedene Tafeltrauben - eine spannende Geschichte
sag ich Ihnen...


2004 bis 2005 absolvierte ich die Nebenerwerbswinzer-Ausbildung im Weinanbaugebiet Franken.

26.04.2008: Pflanzung der Rebsorte "Neuburger"

mit den Paten: Brigitte Bößhenz, Dr. Bernhard Gmehling, Anton Göbel, Hans-Günter Huniar,
Karl Linzenkirchner, Hans Mayr, Bianca Ntafos, Manfred Rössle, Manfred Wechsler und
Klemens Wesolowski

Nach einer Erzählung wurden in den 1860er-Jahren am Ufer der Donau bei der Gemeinde Oberarnsdorf im niederösterreich-ischen Anbaugebiet Wachau einige Rebstockteile angeschwemmt - möglicherweise aus dem schwäbischen Neuburg. Die beiden Winzer Christoph Ferstl und Franz Marchendl pflanzten die Rebe in Arnsdorf aus und kelterten daraus 1872 erstmals einen Wein. Von Arnsdorf gelangte er nach Spitz an der Donau.


2016 werden erstmalig wieder zwei Ertragsweinberge in Neuburg mit 1100 m² genehmigt und angepflanzt.

Einer steht in der Gemarkung Bittenbrunn mit 110 m² und einer in der Gemarkung Ried mit
990 m².


Auch mein bisher als Hobbyanlage geführter Weinberg im Eulatal wurde zu einer Erwerbsananlage umgewandelt. Somit habe ich jetzt zwei Weinberge: klein aber fein.
Und wer weiß, was noch alles möglich ist, wenn nicht wieder Welche dagegen sind.







© 2016 Weinhaus Tremml Neuburg

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